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Ortsverband A-E-G

Herzlich willkommen

beim DGB-Ortsverband Anröchte-Erwitte-Geseke.

Wir sind aktiv für die ArbeitnehmerInnen in unserer Region und freuen uns, Sie über unsere Arbeit informieren zu können. Vielleicht haben Sie auch Lust, unsere Veranstaltungen zu besuchen? Sie sind herzlich eingeladen!

Erwitte: Wohnhäuser statt Sandburgen?

“Wenn weg, dann weg” - das gilt bei Sonderangeboten, im Schlußverkauf und auch bei Kinderspielplätzen in Erwitte. “Wenn der Rat der Stadt die Spielplätze als Bauland verkauft, gibt es an dieser Stelle ein Wohnhaus. Wenn wieder mehr Kinder in der Nachbarschaft wohnen, gibt es den Spielplatz trotzdem nie wieder!”, befürchtet DGB-Ortsverbandsvorsitzender Holger Schild. Die Gewerkschafter aus Anröchte, Erwitte und Geseke appellieren deshalb öffentlich an den Erwitter Stadtrat, keine Spielplätze als Bauland zu verkaufen.

Auf Skepsis stößt beim heimischen DGB auch die Behauptung, die Spielplätze würden nicht benutzt. “Ein Bauchgefühl von Politikern kann doch keine sachgerechte Entscheidungsgrundlage sein”, kritisieren die Gewerkschafter.

Wer wissen will, ob Bedarf an Spiel- und Bolzplätzen besteht, muss nach ihrer Ansicht die Ausstattung, den Zustand, die Nutzungsintensität und die in der Nachbarschaft lebende Altersgruppe kennen. Damit müssen die Anforderungen aus dem Wohnumfeld verglichen werden: Siedlungsstruktur, Einwohnerdichte, Altersstruktur, weitere Freiräume.

“Aus einer solchen Analyse folgen dann die Beschlüsse: Sind die Spielplätze in gutem Zustand und quartiersgerecht, besteht die Notwendigkeit, diese zu sanieren, können sie zurückgebaut werden oder müssen sogar neue Spielplätze eingerichtet werden, um den Bedarf in den Wohngebieten zu decken”, so Holger Schild.

Spätestens, wenn neue Generationen im kinder- und familienfreundlichen Erwitte auf die Suche nach Spiel- und Bolzplätzen gehen, wird ihre Suche allerdings erfolglos sein. “Freiflächen, auf denen neue Spielplätze eingerichtet werden können, gibt es nicht. “Jedem Ratsmitglied muss klar sein, dass seine Entscheidung das Leben der Kinder für viele, viele Jahre prägen wird. Wer keine Spielplätze anbieten kann treibt die Kinder auf die Straße und vor die elektronischen Spielgeräte!”.