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Am Karsamstag, 23. April, erinnerten Stadt und Gewerkschaften an jene Arbeiter der Lippstädter Union-Werke, die im Frühjahr 1945 von den Nazis ermordet worden waren. Die sechs deutschen „Uniöner“ und sieben französische Zwangsarbeiter waren verhaftet worden, weil die Deutschen ihr Brot mit den Zwangsarbeitern geteilt hatten. Sie wurden in der Nacht auf Karfreitag 1945 erschossen.
Die Gedenkstunde wurde gemeinsam von der Stadt Lippstadt, dem DGB Kreisverband Soest und der IG Metall Lippstadt veranstaltet. Sie begann um 11 Uhr am Gedenkstein an der St. Josephkirche. Redner waren Bürgermeister Christof Sommer, DGB Kreisvorsitzender Holger Schild und Norbert Schilff für das Rombergpark-Komitee Dortmund.
Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt. Nach der Gedenkveranstaltung waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich zu einem Gedankenaustausch in die IG Metall Verwaltungsstelle Lippstadt, Erwitter Str. 34-36, eingeladen.
Im Anschluss an die Lippstädter Gedenkveranstaltung haben Vertreter des DGB Kreisverbandes Soest, des DGB Ortsverbandes Anröchte-Erwitte-Geseke und der Gewerkschaften auf dem Erwitter Friedhof an den Gräbern der in der Hellwegstadt erschossenen sowjetischen Zwangsarbeiter dieser gedacht.
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