|
Die Fotoausstellung: DGB Kreisvorsitzender Holger Schild (links) und Alfons Eilers, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Lippstadt, präsentieren einige Bilder aus der Fotoreihe "Deutschland in Schieflage". Die Bilder von Bürgerinnen und Bürgern entstanden bei den Aktionen der Gewerkschaften gegen die soziale Schíeflage in Deutschland und sind in der Lippstädter Verwaltungsstelle der IG Metall und im Internet unter "www.DGB-Kreis-Soest.de" zu sehen.
|
|
|
Neue Jobs sind fast ausschließlich prekär, Sparprogramme, Kürzungen der Sozialleistungen, Einschnitte in die öffentliche Daseinsvorsorge und das Bildungssystem verschlechtern die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen: “Für viele Bürgerinnen und Bürger ist Deutschland in einer sozialen Schieflage”, so DGB Kreisvorsitzender Holger Schild. Dabei haben die Gewerkschafter in den vergangenen Tagen bei vielfältigen Aktionen wie Infoständen und Betriebsversammlungen Menschen mit einem Bilderrahmen konfrontiert. “Alle haben den Bilderrahmen spontan schief gehalten - als Zeichen für die Schieflage, in der sich die Bundesrepublik befindet”, so der DGB Kreisvorsitzende. Die Gewerkschaften haben dabei zu einer Kundgebung in der Dortmunder Westfalenhalle am kommenden Samstag mobilisiert. Im Kreis Soest wurde daraus aber auch eine Foto-Aktion, deren Ergebnisse virtuell unter “www.DGB-Kreis-Soest.de” und als Plakate in der Lippstädter Verwaltungsstelle der IG Metall gesehen werden können.
"Für die Fotos brauchten wir keine Überredungskünste”, berichtet Holger Schild. Viele Passanten wollten auch so ihren Unmut über die soziale Schieflage in der Bundesrepublik deutlich machen. “Jeder wusste Beispiele, wo Menschen unsozial von der Sparpolitik betroffen sind”.
Die IG Metall Lippstadt hat die Foto-Aktion des DGB unterstützt und mit ihrem ehemaligen Bundesvorsitzenden Jürgen Peters wohl den prominentesten Bürger, der sich mit Bilderrahmen in Schieflage präsentiert. Für den 1. Bevollmächtigten Alfons Eilers war es “von Anfang an eine klare Sache, die Fotografien aller Bürgerinnen und Bürger in der Verwaltungsstelle zu präsentieren.”
Dort kann sich jetzt jeder selbst ein Bild über den fotografisch dokumentierten Protest machen. Zu sehen ist die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten der Verwaltungsstelle.
|
|